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	<title>Malariabesieger &#187; Krankheit</title>
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		<title>Barani – Müll soweit das Auge reicht</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 09:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malariabesieger-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Verunreinigtes Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Mohammed, ein Teilnehmer des Trainings und Chief Officer von PUMMA hat uns an diesem Abend mitgenommen, um die Situation direkt in seinem Wohngebiet, und die damit verbundene Arbeit der CBO vor Ort sehen zu können.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11.12.2009 Barani Slum, Malindi</p>
<p>Mohammed, ein Teilnehmer des Trainings und Chief Officer von PUMMA hat uns an diesem Abend mitgenommen, um die Situation direkt in seinem Wohngebiet, und die damit verbundene Arbeit der CBO vor Ort sehen zu können.</p>
<p>Vom PUMMA office im Zentrum Malindis ging es zu dem Stadtteil Barani. Kommt man in das Gebiet herein, fällt einem in dem 20.000 Einwohner umfassenden Slum vor allem eines auf: Müll!<br />
Plastik, Tüten, Flaschen, Papier, man kann kaum einen Schritt gehen, ohne irgendwo drauf zu treten. In Deutschland gibt es einige Gründe, warum die Städte sauber gehalten werden, in Barani interessiert uns aber einer ganz besonders. Die Abfälle bieten den Anophelesmücken eine sehr gute Grundlage für ihre Larven, da sich dort stehendes Wasser ansammelt.</p>
<p>Mohammed initiiert viel, um auf das Problem aufmerksam zu machen und zu bekämpfen. Für viele Fälle wurden Aktion aufgestellt: Das Beste ist, die Bewohner bringen den Müll direkt zu einer der drei großen Deponien. Doch der Weg ist für manche zu mühsam oder wird schlicht nicht gewollt. Dann tritt der zweite Fall ein, dass die Menschen aufgefordert werden, den Müll nur noch an bestimmten Stellen in dem Wohngebiet zu sammeln, wo er regelmäßig verbrannt wird. Wird auch das nicht getan, soll man wenigstens an seinem Haus ein Grube errichten und den Müll selbstständig verbrennen.</p>
<p>Schon an der Tatsache, dass man den Bewohnern immer mehr entgegen kommen muss  erkennt man, dass die Menschen noch nicht sensibel genug für die Thematik sind. Zwei Beispiele haben uns das Problem besonders verdeutlicht.</p>
<p>Mohammed, als Vorbild, hält sein Haus und die Umgebung sauber, deckt Wasserstellen ab. Sein direkter Nachbar jedoch macht seine Bemühungen vergeblich. Er hat ein defektes Wasserrohr, welches direkt zwischen den Häusern verläuft und interessiert sich nicht für eine Reparatur. Mohammed versucht sich selbst zu helfen, in dem er Öl in die Lache schüttet. Eine kurzzeitige Lösung aber das kann es doch nicht sein!</p>
<p>Eine andere unglaubliche Situation ist uns vor dem Haus des Councellors von Barani begegnet. Die Freiwilligen, die Menschen die für CBOs arbeiten brauchen Unterstützung von den Zuständigen und was sieht man dann? Direkt vor dem Haus, unter seinem Schlafzimmerfenster, ist wieder mal eine Ansammlung von Abfällen!</p>
<p>Der Kampf tut sich schwer. Die Menschen, die Vorgesetzen, vieles bringt Probleme mit sich, obwohl es so einfach wäre, Malaria zu reduzieren. Wenn man nur seinen Müll nicht achtlos herum liegen lässt…</p>
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		<title>Impfen gegen Malaria?!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malariabesieger-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[kenia]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher gibt es, anders als viele glauben, keinen Impfstoff gegen Malaria und das obwohl seit etwa 20 Jahren daran geforscht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kilifi, 9.12.09</p>
<p>Bisher gibt es, anders als viele glauben, keinen Impfstoff gegen Malaria und das obwohl seit etwa 20 Jahren daran geforscht wird.</p>
<p>Die Ursachen dafür liegen zum Einen in der Wandelbarkeit des Erregers, der im Körper des Menschen verschiedene Stadien durchläuft, deshalb also schwer zu packen ist  und zum Anderen in der unzureichenden Finanzierung von Forschungsinitiativen gegen Armutskrankheiten.</p>
<p>Mittlerweile gibt es jedoch einen Impfstoffkandidaten mit dem Namen RTSs, der sich derzeit in der letzten Phase der klinischen Erprobung befindet.</p>
<p>In einem überfüllten Matatu, einem afrikanischen Kleinbus mit meist risikofreudigem Fahrer, haben wir uns heute auf nach Kilifi gemacht, wo die Wirksamkeit dieses Impfstoffes getestet wird.</p>
<p>Wir bekamen Beindruckendes zu sehen: Sehr gut ausgestattete Versuchslabore Tür an Tür mit der überfüllten Kinderstation des Distriktkrankenhauses in Kilifi.</p>
<p>Von Dr. Norbert Peshu, Leiter des Kenya Medical Research Institutes, erfahren wir, dass RTSs derzeit an insgesamt 16000 Kindern in sieben afrikanischen Ländern getestet wird. In Kilifi allein wird der Impfstoff an etwa 1000 Kindern erprobt. Bisherige Resultate haben eine Wirksamkeit von 53% gezeigt. Dieses Ergebnis ist viel versprechend vor allem wenn man davon ausgeht, dass dieser Prozentsatz die Zahl derer wiedergibt, bei denen die Krankheit überhaupt nicht ausgebrochen ist. Die Zahl der Patienten, bei denen durch die Impfung eine komplizierte und meist mit schweren Komplikationen verbundene Malaria verhindert werden konnte liegt deutlich darüber.</p>
<p>Bisher sind das alles nur klinische Testergebnisse, die auch noch nicht aussagekräftig sind, da die Versuchsreihen noch nicht beendet sind.</p>
<p>Dr. Peshu (und mit ihm viele andere Ärzte) setzt all seine Hoffnung in die erfolgreiche Markteinführung des ersten Malariaimpfstoffes im Jahr 2012.</p>
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		<title>“Clevere Moskitos erfordern clevere Maßnahmen”</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malariabesieger-Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Anopheles-Moskitos vor allem in der Dämmerung stechen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mosquito Scouts</p>
<p>Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Anopheles-Moskitos vor allem in der Dämmerung stechen. Daher bietet das Moskitonetz auch den wirksamsten Schutz vor einer Infektion. Heute haben wir jedoch von Charles Mbogo, einem Insektenwissenschaftler erfahren, dass die Moskitos ihr Stechverhalten bereits geändert haben und früher ihre Blutmahlzeit zu sich nehmen.</p>
<p>Warum? Viele Menschen schlafen bereits unter einem schützenden Netz. Das ist den Moskitos natürlich nicht entgangen. Sie sind nicht dumm und suchen natürlich nach Möglichkeiten sich am menschlichen Blut zu laben und sich so fortzupflanzen, sprich sie stechen einfach bevor sich die Menschen unter das Moskitonetz zum Schlafen legen.</p>
<p>Außerdem konnten wir direkt erleben, dass der Kampf gegen die Moskitos auch ohne Einsatz von Chemikalien möglich ist.</p>
<p>Im Stadtgebiet von Malindi, einer der Haupttouristenregionen Kenias, stellen ungenutzte Swimmingpools die perfekte Brutstätte für Moskitos dar. Bei dem Besuch eines Dorfes konnten wir sehen, dass es auf dem Land ganz anders aussieht und dort vor allem Reisfelder und Tümpel als Brutstätten dienen. In diesen stehenden Gewässern leben dann die Moskitolarven. Da diese nicht wegfliegen können, bietet sich hier die perfekte Möglichkeit die Moskitopopulation einzudämmen. Und das machen in Malindi 16 sogenannte Moskito-Scouts indem sie entweder eine spezielle Bakterienart oder Gambia-Fische in die Gewässer geben, die den Larven an den Kragen gehen.</p>
<p>Einfacher Gedanke mit großer Wirkung!</p>
<p>Aber auch die Scouts betonen, dass die Kontrolle der Moskitopopulation nur ein Bestandteil in einem Paket von Maßnahmen gegen Malaria ist und in der Aufklärung von Gemeinden der Schlüssel zum Erfolg liegt. In zehn Jahren könnte Kenia durch den gezielten Einsatz verschiedener Maßnahmen vor allem auf Gemeindeebene malariafrei sein.</p>
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		<title>„Mal’aria“. Klingt doch eigentlich sympathisch?</title>
		<link>http://www.malariabesieger.de/2009/10/malaria-klingt-doch-eigentlich-sympathisch/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malariabesieger-Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Malaria]]></category>
		<category><![CDATA[Tropenfieber]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man zusätzlich weiß, dass das Wort  italienisch ist, bekommt es noch mehr Flair. Die Realität sieht anders aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über eine Millionen Menschen müssen jährlich daran sterben. Mal’aria bedeutet „schlechte Luft“ und ist als tropische Krankheit Malaria in die Geschichte eingegangen. Wie von vielen Krankheiten hat man damals auch von dem Tropenfieber gedacht, dass es durch die Luft übertragen wird. Erst 1897 kam die Mücke als Überträger von Parasiten ins Spiel. Nobelpreiswürdig.</p>
<p>Viele Regionen konnten durch fortschreitende Entwicklungen Malaria bekämpfen und ausrotten. So ist Europa praktisch Malaria-frei. Praktisch, oder? Wie gut, dass wir in einer Industrienation leben. Doch 500 Millionen Menschen auf der Welt  geht es anders – so viele Menschen erkranken jedes Jahr an Malaria. Und eine Million stirbt sogar jährlich an den Folgen dieser Krankheit. Trotz wirksamer und günstiger Medikamente. Die Weltgemeinschaft muss dringend handeln, um gegen Malaria vorzugehen. Der Kampf gegen Malaria ist daher auch eines der Millenniumsziele der Vereinten Nationen.</p>
<p>Informier Dich über Malaria, Gib uns Feedback, reagier auf die Blogs, schau Dich einfach um, auch Du kannst Malaria-Besieger werden!</p>
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