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	<title>Malariabesieger &#187; kenia</title>
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		<title>Leben mit Malaria: Nachwuchsfilmer gesucht!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmwettbewerb]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie leben Menschen, die täglich in Kontakt mit dem tödlichen Erreger stehen? Wie präsent ist die Angst vor einer Infektion und was bedeutet es, wenn ein Familienmitglied krank wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir suchen engagierte Nachwuchs- und Amateurfilmer, die mit uns diesen Fragen auf den Grund gehen. Bewirb dich und fahr mit uns im September nach Kenia!</p>
<p>Vor Ort werden wir von Krankenschwestern, Gemeindebetreuern, Lehrern und Eltern erfahren, was es heißt, mit Malaria zu leben. In dem gemeinsam produzierten Film „Insight Malaria“ erzählen wir die wahren Geschichten der Killerkrankheit und klären so die Menschen in Europa über Malaria auf. Denn nur wer Bescheid weiß, kann sich für die Betroffenen einsetzen und mehr Engagement im Kampf gegen Malaria einfordern!</p>
<p>Noch bis zum 14. Juni haben interessierte Nachwuchs- und Amateurfilmer Zeit, sich für die Teilnahme am Dreh in Kenia zu bewerben. Dabei sind Ideen und Engagement wichtiger als der professionelle Umgang mit der Kamera! Wir freuen uns auf eure Zusendungen!</p>
<p>Alle Informationen zum Projekt sind unter <a href="http://www.stopmalarianow.org/film">www.stopmalarianow.org/film</a> zu finden.</p>
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		<title>Let’s keep the fire burning</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 09:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fünf Tage Training liegen hinter uns. Zeit sich zu fragen was die Teilnehmer vom Training mitnehmen und ob es ein Erfolg war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11.12.2009  Malindi</p>
<p>Fünf Tage Training liegen hinter uns. Zeit sich zu fragen was die Teilnehmer vom Training mitnehmen und ob es ein Erfolg war.</p>
<p>„Wir sind mit Wissen getauft worden. Jetzt haben wir all die Informationen, die uns vorher fehlten und kennen Wege an Mittel des Globalen Fonds zu kommen“ sagt Katungo, Mitarbeiter einer CBO aus Kilifi.</p>
<p>Die Resonanz der Teilnehmer war überwältigend. Alle haben viel dazu gelernt, nicht nur was die Beantragung von Geldern beim Globalen Fonds angeht, sondern auch wie man sich am besten vernetzt, welche Methoden am besten geeignet sind, um Malaria zurückzudrängen. Auch von den Erfahrungen ihrer Mitstreiter haben alle profitiert.</p>
<p>Jetzt gilt es natürlich das gewonnene Wissen in die Tat umzusetzen.<br />
Dafür wurden Austauschforen in jedem Ort geschaffen, wo mehrere CBOs tätig sind, um eine regelmäßige Kommunikation zu ermöglichen und das Wissen auch an andere Organisationen im Ort weiterzugeben, um letztlich gemeinsam Projekte und Anträge zu entwickeln. „Wir können uns nicht länger erlauben in Isolation zu arbeiten. Wir können den Ball nur als Team spielen“, erklärt Lydia Kibe, Mitarbeiterin von KEMRI stellvertretend für alle Teilnehmer und ermutigt diese am Ball zu bleiben und das Wissen aus dem Training anzuwenden: „Let’s keep the fire burning“.</p>
<p>In der Hoffnung das dieses Feuer weiter brennt und STOP MALARIA NOW! einen Beitrag dazu leisten konnte, dass CBOs in der Lage sind Global Fund Gelder zu beantragen und so anerkannter Teil des weltweiten Kampfes gegen Malaria werden, fahren wir zufrieden zurück nach Köln.</p>
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		<title>Theater, Theater!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 09:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Probleme lassen sich am besten lösen wenn man sie direkt vor Augen hat und einem idealerweise auch direkt die Lösung präsentiert wird...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11.12.2009 in einem Dorf nahe Kilifi</p>
<p>Probleme lassen sich am besten lösen wenn man sie direkt vor Augen hat und einem idealerweise auch direkt die Lösung präsentiert wird.<br />
In ländlichen Gebieten ohne Fernsehen und große Werbeflächen eignet sich deshalb das Theater als bester Weg auf Malaria und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung der Krankheit hinzuweisen.</p>
<p>Eines dieser Gemeindetheater haben wir heute live erleben können. Katungo und Fiesta, zwei der Teilnehmer unseres Trainings haben uns mitgenommen, damit wir direkt vor Ort sehen können, wie sie Aufklärungsarbeit in Gemeinden leisten.</p>
<p>In einem großen Kreis von Menschen jeden Alters spielen sich Szenen aus dem Alltagsleben afrikanischer Familien ab, wo sich der Vater weigert Moskitonetze aufzuhängen, seine schwangere Frau an Malaria erkrankt und der Arzt im Krankenhaus dann über Malaria und die Verwendung von Moskitonetzen aufklärt. Am Ende werden bei einem Wissensquiz die gelernten Inhalte abgefragt und die Zuhörerschaft mit kleinen Preisen bei Laune gehalten.</p>
<p>Tolle Sache, super Schauspiel. Wir sind begeistert und sind uns sicher, wenn in allen Dörfern in Afrika solch fantastische Aufklärungsarbeit geleistet wird und dort auch Moskitonetze und Medikamente verfügbar sind, Malaria bald ein Problem der Vergangenheit sein wird.</p>
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		<title>Barani – Müll soweit das Auge reicht</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 09:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Verunreinigtes Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Mohammed, ein Teilnehmer des Trainings und Chief Officer von PUMMA hat uns an diesem Abend mitgenommen, um die Situation direkt in seinem Wohngebiet, und die damit verbundene Arbeit der CBO vor Ort sehen zu können.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11.12.2009 Barani Slum, Malindi</p>
<p>Mohammed, ein Teilnehmer des Trainings und Chief Officer von PUMMA hat uns an diesem Abend mitgenommen, um die Situation direkt in seinem Wohngebiet, und die damit verbundene Arbeit der CBO vor Ort sehen zu können.</p>
<p>Vom PUMMA office im Zentrum Malindis ging es zu dem Stadtteil Barani. Kommt man in das Gebiet herein, fällt einem in dem 20.000 Einwohner umfassenden Slum vor allem eines auf: Müll!<br />
Plastik, Tüten, Flaschen, Papier, man kann kaum einen Schritt gehen, ohne irgendwo drauf zu treten. In Deutschland gibt es einige Gründe, warum die Städte sauber gehalten werden, in Barani interessiert uns aber einer ganz besonders. Die Abfälle bieten den Anophelesmücken eine sehr gute Grundlage für ihre Larven, da sich dort stehendes Wasser ansammelt.</p>
<p>Mohammed initiiert viel, um auf das Problem aufmerksam zu machen und zu bekämpfen. Für viele Fälle wurden Aktion aufgestellt: Das Beste ist, die Bewohner bringen den Müll direkt zu einer der drei großen Deponien. Doch der Weg ist für manche zu mühsam oder wird schlicht nicht gewollt. Dann tritt der zweite Fall ein, dass die Menschen aufgefordert werden, den Müll nur noch an bestimmten Stellen in dem Wohngebiet zu sammeln, wo er regelmäßig verbrannt wird. Wird auch das nicht getan, soll man wenigstens an seinem Haus ein Grube errichten und den Müll selbstständig verbrennen.</p>
<p>Schon an der Tatsache, dass man den Bewohnern immer mehr entgegen kommen muss  erkennt man, dass die Menschen noch nicht sensibel genug für die Thematik sind. Zwei Beispiele haben uns das Problem besonders verdeutlicht.</p>
<p>Mohammed, als Vorbild, hält sein Haus und die Umgebung sauber, deckt Wasserstellen ab. Sein direkter Nachbar jedoch macht seine Bemühungen vergeblich. Er hat ein defektes Wasserrohr, welches direkt zwischen den Häusern verläuft und interessiert sich nicht für eine Reparatur. Mohammed versucht sich selbst zu helfen, in dem er Öl in die Lache schüttet. Eine kurzzeitige Lösung aber das kann es doch nicht sein!</p>
<p>Eine andere unglaubliche Situation ist uns vor dem Haus des Councellors von Barani begegnet. Die Freiwilligen, die Menschen die für CBOs arbeiten brauchen Unterstützung von den Zuständigen und was sieht man dann? Direkt vor dem Haus, unter seinem Schlafzimmerfenster, ist wieder mal eine Ansammlung von Abfällen!</p>
<p>Der Kampf tut sich schwer. Die Menschen, die Vorgesetzen, vieles bringt Probleme mit sich, obwohl es so einfach wäre, Malaria zu reduzieren. Wenn man nur seinen Müll nicht achtlos herum liegen lässt…</p>
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		<title>Impfen gegen Malaria?!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher gibt es, anders als viele glauben, keinen Impfstoff gegen Malaria und das obwohl seit etwa 20 Jahren daran geforscht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kilifi, 9.12.09</p>
<p>Bisher gibt es, anders als viele glauben, keinen Impfstoff gegen Malaria und das obwohl seit etwa 20 Jahren daran geforscht wird.</p>
<p>Die Ursachen dafür liegen zum Einen in der Wandelbarkeit des Erregers, der im Körper des Menschen verschiedene Stadien durchläuft, deshalb also schwer zu packen ist  und zum Anderen in der unzureichenden Finanzierung von Forschungsinitiativen gegen Armutskrankheiten.</p>
<p>Mittlerweile gibt es jedoch einen Impfstoffkandidaten mit dem Namen RTSs, der sich derzeit in der letzten Phase der klinischen Erprobung befindet.</p>
<p>In einem überfüllten Matatu, einem afrikanischen Kleinbus mit meist risikofreudigem Fahrer, haben wir uns heute auf nach Kilifi gemacht, wo die Wirksamkeit dieses Impfstoffes getestet wird.</p>
<p>Wir bekamen Beindruckendes zu sehen: Sehr gut ausgestattete Versuchslabore Tür an Tür mit der überfüllten Kinderstation des Distriktkrankenhauses in Kilifi.</p>
<p>Von Dr. Norbert Peshu, Leiter des Kenya Medical Research Institutes, erfahren wir, dass RTSs derzeit an insgesamt 16000 Kindern in sieben afrikanischen Ländern getestet wird. In Kilifi allein wird der Impfstoff an etwa 1000 Kindern erprobt. Bisherige Resultate haben eine Wirksamkeit von 53% gezeigt. Dieses Ergebnis ist viel versprechend vor allem wenn man davon ausgeht, dass dieser Prozentsatz die Zahl derer wiedergibt, bei denen die Krankheit überhaupt nicht ausgebrochen ist. Die Zahl der Patienten, bei denen durch die Impfung eine komplizierte und meist mit schweren Komplikationen verbundene Malaria verhindert werden konnte liegt deutlich darüber.</p>
<p>Bisher sind das alles nur klinische Testergebnisse, die auch noch nicht aussagekräftig sind, da die Versuchsreihen noch nicht beendet sind.</p>
<p>Dr. Peshu (und mit ihm viele andere Ärzte) setzt all seine Hoffnung in die erfolgreiche Markteinführung des ersten Malariaimpfstoffes im Jahr 2012.</p>
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		<title>“Clevere Moskitos erfordern clevere Maßnahmen”</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Malaria]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Anopheles-Moskitos vor allem in der Dämmerung stechen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mosquito Scouts</p>
<p>Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Anopheles-Moskitos vor allem in der Dämmerung stechen. Daher bietet das Moskitonetz auch den wirksamsten Schutz vor einer Infektion. Heute haben wir jedoch von Charles Mbogo, einem Insektenwissenschaftler erfahren, dass die Moskitos ihr Stechverhalten bereits geändert haben und früher ihre Blutmahlzeit zu sich nehmen.</p>
<p>Warum? Viele Menschen schlafen bereits unter einem schützenden Netz. Das ist den Moskitos natürlich nicht entgangen. Sie sind nicht dumm und suchen natürlich nach Möglichkeiten sich am menschlichen Blut zu laben und sich so fortzupflanzen, sprich sie stechen einfach bevor sich die Menschen unter das Moskitonetz zum Schlafen legen.</p>
<p>Außerdem konnten wir direkt erleben, dass der Kampf gegen die Moskitos auch ohne Einsatz von Chemikalien möglich ist.</p>
<p>Im Stadtgebiet von Malindi, einer der Haupttouristenregionen Kenias, stellen ungenutzte Swimmingpools die perfekte Brutstätte für Moskitos dar. Bei dem Besuch eines Dorfes konnten wir sehen, dass es auf dem Land ganz anders aussieht und dort vor allem Reisfelder und Tümpel als Brutstätten dienen. In diesen stehenden Gewässern leben dann die Moskitolarven. Da diese nicht wegfliegen können, bietet sich hier die perfekte Möglichkeit die Moskitopopulation einzudämmen. Und das machen in Malindi 16 sogenannte Moskito-Scouts indem sie entweder eine spezielle Bakterienart oder Gambia-Fische in die Gewässer geben, die den Larven an den Kragen gehen.</p>
<p>Einfacher Gedanke mit großer Wirkung!</p>
<p>Aber auch die Scouts betonen, dass die Kontrolle der Moskitopopulation nur ein Bestandteil in einem Paket von Maßnahmen gegen Malaria ist und in der Aufklärung von Gemeinden der Schlüssel zum Erfolg liegt. In zehn Jahren könnte Kenia durch den gezielten Einsatz verschiedener Maßnahmen vor allem auf Gemeindeebene malariafrei sein.</p>
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		<title>“It starts from you”</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kenia]]></category>
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		<category><![CDATA[Malaria-Besieger]]></category>

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		<description><![CDATA[Am zweiten Trainingstag wurde uns klar, dass die Leute, die mit uns um die Tische des Veranstaltungsraumes der katholischen Diozöse in Malindi saßen, echte Experten im Bereich Malariakontrolle waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Catholic Institute, Training Day 8.12.09</p>
<p>Am zweiten Trainingstag wurde uns klar, dass die Leute, die mit uns um die Tische des Veranstaltungsraumes der katholischen Diozöse in Malindi saßen, echte Experten im Bereich Malariakontrolle waren. Die oft kleinen Organisationen, die sie vertreten, arbeiten für die Gemeinschaft, oft auf freiwilliger Basis.</p>
<p><strong>Doch was genau wird eigentlich vor Ort getan um der Krankheit Herr zu werden?</strong></p>
<p>Wie aus den Präsentationen der Workshops hervorging, führen CBOs eine Vielzahl von Aufgaben durch, u.a.: die Kontrolle von Moskitolarven in stehenden Gewässern, die Beseitigung von ungenutzten Wasserstellen und Abfall, die sonst als Brutstätten für Moskitos dienen, Aufklärung der Bevölkerung wie sie Moskitonetze nutzen und darüber, dass es wichtig ist bei Fiebersymptomen zeitig einen Arzt zu konsultieren, um nur ein paar Dinge zu nennen.</p>
<p>Hört sich alles toll an, ist es aber nicht immer. Natürlich haben die CBOs mit vielen Herausforderungen, wie zum Beispiel unzureichender Finanzierung ihrer Arbeit, fehlender Infrastruktur und geringer Vernetzung sowohl untereinander als auch mit staatlichen Stellen sowie zu wenig ausgebildetem Personal, zu kämpfen. Doch nicht nur der Mangel an Ressourcen erschwert die Arbeit vor Ort. Vorurteile, kulturelle Traditionen und religiöse Vorstellungen der lokalen Bevölkerung stellen eine echte Herausforderung dar.</p>
<p>„Viele Leute bringen die weißen Moskitonetze mit dem Tod in Verbindung und behaupten, dass diese sprechen können. Es ist deshalb schwer sie davon zu überzeugen, dass die Netze sie schützen und dass sie benutzt werden müssen“, sagt uns Lydia, eine Gemeindehelferin.</p>
<p>Bis die Bevölkerung also überzeugt wird sich vor Malaria zu schützen und die Krankheit rechtzeitig zu behandeln dauert es mindestens zwei Jahre, so Lydia.</p>
<p><strong>Den Kopf in den Sand stecken?</strong></p>
<p>Natürlich nicht. Die CBOs sehen durchaus Lösungen. Sie wollen am Ball bleiben und vor allem kontinuierlich Aufklärungsarbeit leisten, einkommensschaffende Maßnahmen  in den Gemeinden etablieren um so die Nachhaltigkeit ihrer Arbeit sicherzustellen und sie haben das Ziel Gelder beim Globalen Fonds zur Finanzierung ihrer Aktivitäten  zu beantragen.</p>
<p>Während des zweiten Trainingstages wurde auch uns deutlich, dass vor allem zwei Dinge wichtig sind: Vertrauen in das eigene Können und die Erkenntnis, dass Veränderungen immer bei einem selbst anfangen.</p>
<p>Nachhaltig beeindruckt vom Engagement und Know-How der CBOs von Malindi fahren wir raus auf s Land, um uns ein Bild von der Arbeit einer der teilnehmenden Organisationen zu machen.</p>
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