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	<title>Malariabesieger &#187; Malariabesieger-Blog</title>
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		<title>Leben mit Malaria: Nachwuchsfilmer gesucht!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmwettbewerb]]></category>
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		<category><![CDATA[Malaria]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie leben Menschen, die täglich in Kontakt mit dem tödlichen Erreger stehen? Wie präsent ist die Angst vor einer Infektion und was bedeutet es, wenn ein Familienmitglied krank wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir suchen engagierte Nachwuchs- und Amateurfilmer, die mit uns diesen Fragen auf den Grund gehen. Bewirb dich und fahr mit uns im September nach Kenia!</p>
<p>Vor Ort werden wir von Krankenschwestern, Gemeindebetreuern, Lehrern und Eltern erfahren, was es heißt, mit Malaria zu leben. In dem gemeinsam produzierten Film „Insight Malaria“ erzählen wir die wahren Geschichten der Killerkrankheit und klären so die Menschen in Europa über Malaria auf. Denn nur wer Bescheid weiß, kann sich für die Betroffenen einsetzen und mehr Engagement im Kampf gegen Malaria einfordern!</p>
<p>Noch bis zum 14. Juni haben interessierte Nachwuchs- und Amateurfilmer Zeit, sich für die Teilnahme am Dreh in Kenia zu bewerben. Dabei sind Ideen und Engagement wichtiger als der professionelle Umgang mit der Kamera! Wir freuen uns auf eure Zusendungen!</p>
<p>Alle Informationen zum Projekt sind unter <a href="http://www.stopmalarianow.org/film">www.stopmalarianow.org/film</a> zu finden.</p>
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		<title>In Togo wird die Malaria zurückgedrängt</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 20:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malariabesieger-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Samstagabend bin ich in Togo, wo ich hauptsächlich eines unserer großen Malaria-Präventionsprojekte besuche. In der Hauptstadt Lomé am Atlantik ist es in diesen Tagen ungewöhnlich schwül und drückend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Samstagabend bin ich in Togo, wo ich hauptsächlich eines unserer großen Malaria-Präventionsprojekte besuche. In der Hauptstadt Lomé am Atlantik ist es in diesen Tagen ungewöhnlich schwül und drückend. Der Himmel ist permanent bedeckt, die Sonne kaum zu sehen.</p>
<p>Meine beiden ersten Tage waren gefüllt mit Planungstreffen mit der Partnerorganisation 2AD Amitié et Action pour le Développement, Besuchen beim Gesundheitsministerium und bei einer großen internationalen NRO, um die komplexe Situation der Bekämpfung von Malaria und HIV/Aids in Togo besser zu verstehen. Nach einem ganztägigen Workshop mit den 4 Projektverantwortlichen zur Beobachtung von Ergebnissen, Veränderungen und der Zielerreichung bin ich am Mittwoch dann in zwei unserer 80 Projektdörfer gefahren.</p>
<p>Das Ziel dieses von medeor finanzierten Projektes von 2AD ist die Malaria- und Aids-Aufklärung und -Prävention in 80 Dörfern. Aufklärungsveranstaltungen und Diskussionsrunden, Videovorführungen sowie die Verteilung von subventionierten Moskitonetzen sind Hauptbestandteil des Projekts. Die Dorfbewohner_innen werden über die entscheidenden Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Malaria-Infektionen informiert, darunter vor allem die Beseitigung von potenziellen Brutstätten der Anopheles-Mücke in Hausnähe und nächtlicher Schutz durch Moskitonetze sowie das sofortige Aufsuchen einer Gesundheitsstation bei den ersten Anzeichen einer Malaria-Infektion bei Erwachsenen und Kindern.</p>
<p>Entscheidend für den Projekterfolg ist, dass die Dorfgemeinschaft aktiv in alle Maßnahmen einbezogen wird: Aus jedem der 80 Dörfer wurden 3-5 Personen als MultiplikatorInnen in der Malaria- und Aids-Prävention fortgebildet und bilden nun das Malaria- und Aids-Komitee ihres Dorfes.</p>
<p>Mit den Komitees aus 2 Dörfern konnte ich heute sprechen. Sie berichteten mir von ihrer regelmäßigen Arbeit und ihren bisherigen Erfolgen:<br />
Obwohl in beiden Dörfern Malaria noch die Hauptkrankheit ist, hat sich die Situation in den letzten 1-3 Jahren deutlich verbessert: während früher immer wieder Kinder an Malaria verstarben, ist dies in den letzten Jahren gar nicht mehr vorgekommen. Dies ist zum einen der wesentlich verbesserten Versorgung mit hochwertigen Antimalaria-Medikamenten zu verdanken, die hochsubventioniert durch den Staat zur Verfügung gestellt werden, seit neuestem sogar in den Dörfern ohne Gesundheitszentrum. Nun kostet eine Behandlung für ein Kind unter 5 Jahren nur noch 0,20 €. Zum anderen ist es der stetigen Präventionsarbeit insbesondere durch die Malaria-Komitees von 2AD zu verdanken &#8211; sowie dem Verkauf von vergünstigten Moskitonetzen durch action medeor (zu einem Preis von 0,80 €). Im besonderen Fokus stehen hierbei Mütter mit kleinen Kindern. Zwar geben auch die staatlichen Einrichtungen Netze zu diesem Preis aus, jedoch nur an Frauen in ihrer ersten Schwangerschaft. Dies reicht bei weitem nicht aus. Und auf dem Markt oder in der Apotheke kosten die Netzte stattliche 5 bis 7 Euro.<br />
Die Komitees verteilen nicht nur die imprägnierten Moskitonetze, sie klären auch seit nunmehr 3 Jahren umfangreich darüber auf, warum es so wichtig ist, diese zu benutzen und wie. Sie besuchen immer wieder Familien zu Hause, zeigen, wie man das Netz aufhängen kann und wie man die Umgebung des Hauses sauber hält, um dort keine Brutstätten für Mücken in Hausnähe zu haben.<br />
Die Komitees sind äußerst motiviert, auch in Zukunft mit ihrer stetigen erfolgreichen Arbeit fortzufahren, um noch mehr Familien zu erreichen.</p>
<p>Ich bin nun gespannt, am Wochenende mehr über den Kampf gegen Malaria in Benin zu erfahren, wo ich das Gesundheitszentrum von Gohomey besuchen werde.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Susanne Schmitz</p>
<p>PS: Weitere Informationen zu dem Projekt in Togo findet ihr <a title="Malaria-Projekt in Togo" href="http://www.medeor.org/Projekte/Malaria--und-Aids-Projekt-in-Togo.html/_jobid-2">hier</a><a href="http://www.malariabesieger.de/wp-content/uploads/2010/03/2010-03-25-blogeintrag-of.jpg"></a>. Infos zum Projekt in Benin <a title="Malaria-Projekt in Benin" href="http://www.medeor.org/Projekte/Malaria-Projekt-in-Benin.html/_jobid-2">hier</a>.</p>
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		<title>Let’s keep the fire burning</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 09:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malariabesieger-Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Fünf Tage Training liegen hinter uns. Zeit sich zu fragen was die Teilnehmer vom Training mitnehmen und ob es ein Erfolg war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11.12.2009  Malindi</p>
<p>Fünf Tage Training liegen hinter uns. Zeit sich zu fragen was die Teilnehmer vom Training mitnehmen und ob es ein Erfolg war.</p>
<p>„Wir sind mit Wissen getauft worden. Jetzt haben wir all die Informationen, die uns vorher fehlten und kennen Wege an Mittel des Globalen Fonds zu kommen“ sagt Katungo, Mitarbeiter einer CBO aus Kilifi.</p>
<p>Die Resonanz der Teilnehmer war überwältigend. Alle haben viel dazu gelernt, nicht nur was die Beantragung von Geldern beim Globalen Fonds angeht, sondern auch wie man sich am besten vernetzt, welche Methoden am besten geeignet sind, um Malaria zurückzudrängen. Auch von den Erfahrungen ihrer Mitstreiter haben alle profitiert.</p>
<p>Jetzt gilt es natürlich das gewonnene Wissen in die Tat umzusetzen.<br />
Dafür wurden Austauschforen in jedem Ort geschaffen, wo mehrere CBOs tätig sind, um eine regelmäßige Kommunikation zu ermöglichen und das Wissen auch an andere Organisationen im Ort weiterzugeben, um letztlich gemeinsam Projekte und Anträge zu entwickeln. „Wir können uns nicht länger erlauben in Isolation zu arbeiten. Wir können den Ball nur als Team spielen“, erklärt Lydia Kibe, Mitarbeiterin von KEMRI stellvertretend für alle Teilnehmer und ermutigt diese am Ball zu bleiben und das Wissen aus dem Training anzuwenden: „Let’s keep the fire burning“.</p>
<p>In der Hoffnung das dieses Feuer weiter brennt und STOP MALARIA NOW! einen Beitrag dazu leisten konnte, dass CBOs in der Lage sind Global Fund Gelder zu beantragen und so anerkannter Teil des weltweiten Kampfes gegen Malaria werden, fahren wir zufrieden zurück nach Köln.</p>
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		<title>Theater, Theater!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 09:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Probleme lassen sich am besten lösen wenn man sie direkt vor Augen hat und einem idealerweise auch direkt die Lösung präsentiert wird...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11.12.2009 in einem Dorf nahe Kilifi</p>
<p>Probleme lassen sich am besten lösen wenn man sie direkt vor Augen hat und einem idealerweise auch direkt die Lösung präsentiert wird.<br />
In ländlichen Gebieten ohne Fernsehen und große Werbeflächen eignet sich deshalb das Theater als bester Weg auf Malaria und entsprechende Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung der Krankheit hinzuweisen.</p>
<p>Eines dieser Gemeindetheater haben wir heute live erleben können. Katungo und Fiesta, zwei der Teilnehmer unseres Trainings haben uns mitgenommen, damit wir direkt vor Ort sehen können, wie sie Aufklärungsarbeit in Gemeinden leisten.</p>
<p>In einem großen Kreis von Menschen jeden Alters spielen sich Szenen aus dem Alltagsleben afrikanischer Familien ab, wo sich der Vater weigert Moskitonetze aufzuhängen, seine schwangere Frau an Malaria erkrankt und der Arzt im Krankenhaus dann über Malaria und die Verwendung von Moskitonetzen aufklärt. Am Ende werden bei einem Wissensquiz die gelernten Inhalte abgefragt und die Zuhörerschaft mit kleinen Preisen bei Laune gehalten.</p>
<p>Tolle Sache, super Schauspiel. Wir sind begeistert und sind uns sicher, wenn in allen Dörfern in Afrika solch fantastische Aufklärungsarbeit geleistet wird und dort auch Moskitonetze und Medikamente verfügbar sind, Malaria bald ein Problem der Vergangenheit sein wird.</p>
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		<title>Barani – Müll soweit das Auge reicht</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 09:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verunreinigtes Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Mohammed, ein Teilnehmer des Trainings und Chief Officer von PUMMA hat uns an diesem Abend mitgenommen, um die Situation direkt in seinem Wohngebiet, und die damit verbundene Arbeit der CBO vor Ort sehen zu können.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 11.12.2009 Barani Slum, Malindi</p>
<p>Mohammed, ein Teilnehmer des Trainings und Chief Officer von PUMMA hat uns an diesem Abend mitgenommen, um die Situation direkt in seinem Wohngebiet, und die damit verbundene Arbeit der CBO vor Ort sehen zu können.</p>
<p>Vom PUMMA office im Zentrum Malindis ging es zu dem Stadtteil Barani. Kommt man in das Gebiet herein, fällt einem in dem 20.000 Einwohner umfassenden Slum vor allem eines auf: Müll!<br />
Plastik, Tüten, Flaschen, Papier, man kann kaum einen Schritt gehen, ohne irgendwo drauf zu treten. In Deutschland gibt es einige Gründe, warum die Städte sauber gehalten werden, in Barani interessiert uns aber einer ganz besonders. Die Abfälle bieten den Anophelesmücken eine sehr gute Grundlage für ihre Larven, da sich dort stehendes Wasser ansammelt.</p>
<p>Mohammed initiiert viel, um auf das Problem aufmerksam zu machen und zu bekämpfen. Für viele Fälle wurden Aktion aufgestellt: Das Beste ist, die Bewohner bringen den Müll direkt zu einer der drei großen Deponien. Doch der Weg ist für manche zu mühsam oder wird schlicht nicht gewollt. Dann tritt der zweite Fall ein, dass die Menschen aufgefordert werden, den Müll nur noch an bestimmten Stellen in dem Wohngebiet zu sammeln, wo er regelmäßig verbrannt wird. Wird auch das nicht getan, soll man wenigstens an seinem Haus ein Grube errichten und den Müll selbstständig verbrennen.</p>
<p>Schon an der Tatsache, dass man den Bewohnern immer mehr entgegen kommen muss  erkennt man, dass die Menschen noch nicht sensibel genug für die Thematik sind. Zwei Beispiele haben uns das Problem besonders verdeutlicht.</p>
<p>Mohammed, als Vorbild, hält sein Haus und die Umgebung sauber, deckt Wasserstellen ab. Sein direkter Nachbar jedoch macht seine Bemühungen vergeblich. Er hat ein defektes Wasserrohr, welches direkt zwischen den Häusern verläuft und interessiert sich nicht für eine Reparatur. Mohammed versucht sich selbst zu helfen, in dem er Öl in die Lache schüttet. Eine kurzzeitige Lösung aber das kann es doch nicht sein!</p>
<p>Eine andere unglaubliche Situation ist uns vor dem Haus des Councellors von Barani begegnet. Die Freiwilligen, die Menschen die für CBOs arbeiten brauchen Unterstützung von den Zuständigen und was sieht man dann? Direkt vor dem Haus, unter seinem Schlafzimmerfenster, ist wieder mal eine Ansammlung von Abfällen!</p>
<p>Der Kampf tut sich schwer. Die Menschen, die Vorgesetzen, vieles bringt Probleme mit sich, obwohl es so einfach wäre, Malaria zu reduzieren. Wenn man nur seinen Müll nicht achtlos herum liegen lässt…</p>
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		<title>Impfen gegen Malaria?!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher gibt es, anders als viele glauben, keinen Impfstoff gegen Malaria und das obwohl seit etwa 20 Jahren daran geforscht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kilifi, 9.12.09</p>
<p>Bisher gibt es, anders als viele glauben, keinen Impfstoff gegen Malaria und das obwohl seit etwa 20 Jahren daran geforscht wird.</p>
<p>Die Ursachen dafür liegen zum Einen in der Wandelbarkeit des Erregers, der im Körper des Menschen verschiedene Stadien durchläuft, deshalb also schwer zu packen ist  und zum Anderen in der unzureichenden Finanzierung von Forschungsinitiativen gegen Armutskrankheiten.</p>
<p>Mittlerweile gibt es jedoch einen Impfstoffkandidaten mit dem Namen RTSs, der sich derzeit in der letzten Phase der klinischen Erprobung befindet.</p>
<p>In einem überfüllten Matatu, einem afrikanischen Kleinbus mit meist risikofreudigem Fahrer, haben wir uns heute auf nach Kilifi gemacht, wo die Wirksamkeit dieses Impfstoffes getestet wird.</p>
<p>Wir bekamen Beindruckendes zu sehen: Sehr gut ausgestattete Versuchslabore Tür an Tür mit der überfüllten Kinderstation des Distriktkrankenhauses in Kilifi.</p>
<p>Von Dr. Norbert Peshu, Leiter des Kenya Medical Research Institutes, erfahren wir, dass RTSs derzeit an insgesamt 16000 Kindern in sieben afrikanischen Ländern getestet wird. In Kilifi allein wird der Impfstoff an etwa 1000 Kindern erprobt. Bisherige Resultate haben eine Wirksamkeit von 53% gezeigt. Dieses Ergebnis ist viel versprechend vor allem wenn man davon ausgeht, dass dieser Prozentsatz die Zahl derer wiedergibt, bei denen die Krankheit überhaupt nicht ausgebrochen ist. Die Zahl der Patienten, bei denen durch die Impfung eine komplizierte und meist mit schweren Komplikationen verbundene Malaria verhindert werden konnte liegt deutlich darüber.</p>
<p>Bisher sind das alles nur klinische Testergebnisse, die auch noch nicht aussagekräftig sind, da die Versuchsreihen noch nicht beendet sind.</p>
<p>Dr. Peshu (und mit ihm viele andere Ärzte) setzt all seine Hoffnung in die erfolgreiche Markteinführung des ersten Malariaimpfstoffes im Jahr 2012.</p>
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		<title>“Clevere Moskitos erfordern clevere Maßnahmen”</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Anopheles-Moskitos vor allem in der Dämmerung stechen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mosquito Scouts</p>
<p>Bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Anopheles-Moskitos vor allem in der Dämmerung stechen. Daher bietet das Moskitonetz auch den wirksamsten Schutz vor einer Infektion. Heute haben wir jedoch von Charles Mbogo, einem Insektenwissenschaftler erfahren, dass die Moskitos ihr Stechverhalten bereits geändert haben und früher ihre Blutmahlzeit zu sich nehmen.</p>
<p>Warum? Viele Menschen schlafen bereits unter einem schützenden Netz. Das ist den Moskitos natürlich nicht entgangen. Sie sind nicht dumm und suchen natürlich nach Möglichkeiten sich am menschlichen Blut zu laben und sich so fortzupflanzen, sprich sie stechen einfach bevor sich die Menschen unter das Moskitonetz zum Schlafen legen.</p>
<p>Außerdem konnten wir direkt erleben, dass der Kampf gegen die Moskitos auch ohne Einsatz von Chemikalien möglich ist.</p>
<p>Im Stadtgebiet von Malindi, einer der Haupttouristenregionen Kenias, stellen ungenutzte Swimmingpools die perfekte Brutstätte für Moskitos dar. Bei dem Besuch eines Dorfes konnten wir sehen, dass es auf dem Land ganz anders aussieht und dort vor allem Reisfelder und Tümpel als Brutstätten dienen. In diesen stehenden Gewässern leben dann die Moskitolarven. Da diese nicht wegfliegen können, bietet sich hier die perfekte Möglichkeit die Moskitopopulation einzudämmen. Und das machen in Malindi 16 sogenannte Moskito-Scouts indem sie entweder eine spezielle Bakterienart oder Gambia-Fische in die Gewässer geben, die den Larven an den Kragen gehen.</p>
<p>Einfacher Gedanke mit großer Wirkung!</p>
<p>Aber auch die Scouts betonen, dass die Kontrolle der Moskitopopulation nur ein Bestandteil in einem Paket von Maßnahmen gegen Malaria ist und in der Aufklärung von Gemeinden der Schlüssel zum Erfolg liegt. In zehn Jahren könnte Kenia durch den gezielten Einsatz verschiedener Maßnahmen vor allem auf Gemeindeebene malariafrei sein.</p>
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		<title>“It starts from you”</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 10:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Trainingstag wurde uns klar, dass die Leute, die mit uns um die Tische des Veranstaltungsraumes der katholischen Diozöse in Malindi saßen, echte Experten im Bereich Malariakontrolle waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Catholic Institute, Training Day 8.12.09</p>
<p>Am zweiten Trainingstag wurde uns klar, dass die Leute, die mit uns um die Tische des Veranstaltungsraumes der katholischen Diozöse in Malindi saßen, echte Experten im Bereich Malariakontrolle waren. Die oft kleinen Organisationen, die sie vertreten, arbeiten für die Gemeinschaft, oft auf freiwilliger Basis.</p>
<p><strong>Doch was genau wird eigentlich vor Ort getan um der Krankheit Herr zu werden?</strong></p>
<p>Wie aus den Präsentationen der Workshops hervorging, führen CBOs eine Vielzahl von Aufgaben durch, u.a.: die Kontrolle von Moskitolarven in stehenden Gewässern, die Beseitigung von ungenutzten Wasserstellen und Abfall, die sonst als Brutstätten für Moskitos dienen, Aufklärung der Bevölkerung wie sie Moskitonetze nutzen und darüber, dass es wichtig ist bei Fiebersymptomen zeitig einen Arzt zu konsultieren, um nur ein paar Dinge zu nennen.</p>
<p>Hört sich alles toll an, ist es aber nicht immer. Natürlich haben die CBOs mit vielen Herausforderungen, wie zum Beispiel unzureichender Finanzierung ihrer Arbeit, fehlender Infrastruktur und geringer Vernetzung sowohl untereinander als auch mit staatlichen Stellen sowie zu wenig ausgebildetem Personal, zu kämpfen. Doch nicht nur der Mangel an Ressourcen erschwert die Arbeit vor Ort. Vorurteile, kulturelle Traditionen und religiöse Vorstellungen der lokalen Bevölkerung stellen eine echte Herausforderung dar.</p>
<p>„Viele Leute bringen die weißen Moskitonetze mit dem Tod in Verbindung und behaupten, dass diese sprechen können. Es ist deshalb schwer sie davon zu überzeugen, dass die Netze sie schützen und dass sie benutzt werden müssen“, sagt uns Lydia, eine Gemeindehelferin.</p>
<p>Bis die Bevölkerung also überzeugt wird sich vor Malaria zu schützen und die Krankheit rechtzeitig zu behandeln dauert es mindestens zwei Jahre, so Lydia.</p>
<p><strong>Den Kopf in den Sand stecken?</strong></p>
<p>Natürlich nicht. Die CBOs sehen durchaus Lösungen. Sie wollen am Ball bleiben und vor allem kontinuierlich Aufklärungsarbeit leisten, einkommensschaffende Maßnahmen  in den Gemeinden etablieren um so die Nachhaltigkeit ihrer Arbeit sicherzustellen und sie haben das Ziel Gelder beim Globalen Fonds zur Finanzierung ihrer Aktivitäten  zu beantragen.</p>
<p>Während des zweiten Trainingstages wurde auch uns deutlich, dass vor allem zwei Dinge wichtig sind: Vertrauen in das eigene Können und die Erkenntnis, dass Veränderungen immer bei einem selbst anfangen.</p>
<p>Nachhaltig beeindruckt vom Engagement und Know-How der CBOs von Malindi fahren wir raus auf s Land, um uns ein Bild von der Arbeit einer der teilnehmenden Organisationen zu machen.</p>
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		<title>“We are winning the war against malaria”</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 09:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Malaria]]></category>
		<category><![CDATA[Malaria-Besieger]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute stand der Besuch des Distriktkrankenhauses in Malindi auf dem Programm.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Malindi District Hospital, 8.12.09</strong></p>
<p style="text-align: left;">Heute stand der Besuch des Distriktkrankenhauses in Malindi auf dem Programm.</p>
<p>Unser Ziel: Zu sehen, wie Menschen mit Malaria behandelt werden.<br />
Doch hier erfuhren wir eine Enttäuschung, die schöner nicht hätte sein können!<br />
Im ganzen Krankenhaus gibt es nicht einen einzigen Patienten der an schwerwiegender Malaria erkrankt ist, und das schon seit drei Monaten! Zudem ist dort seit über einem Jahr kein Patient an Malaria gestorben.<br />
Vor sieben Jahren sah das ganz anders aus: Malaria war die Todesursache Nummer 1 in Malindi.</p>
<p><strong>Was ist passiert?</strong></p>
<p>Dr. Buni, Leiter des Distriktkrankenhauses, erklärt uns, dass durch die Zusammenarbeit von Krankenhaus, Gesundheitsminsiterium, NGOs und vor allem Community Based Organizations die Malariafälle drastisch zurückgegangen sind. Der Schlüssel zum Erfolg liegt also zum einen in der Zusammenarbeit vieler Organisationen, aber vor allem in der Beteiligung der lokalen Gemeinden.</p>
<p>„Malindi ist auf einem guten Weg. Um Malaria ganz aus der Region zu verdrängen, ist es wichtig, dass alle Gemeinden erreicht werden, d.h. Zugang zu Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen haben. Kontinuierliche Aufklärungsarbeit in den Gemeinden, zum Beispiel über die Verwendung von Moskitonetzen, ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem malariafreien Malindi.“, sagt Dr. Buni.</p>
<p><strong>Aber, wer macht diese Arbeit, wer geht raus zu den Menschen und informiert sie?</strong></p>
<p>Hier ist die Gemeinschaft gefragt, das Engagement von kleinen Organisationen auf Gemeindebene (Community-Based Organizations). Sie leisten vor Ort fantastische Arbeit, erreichen auch Menschen in entlegenen Gebieten und spielen somit eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Malaria. Die Stärkung dieser Organisationen ist also enorm wichtig.</p>
<p>Schön zu sehen und zu wissen, dass unser Training da genau richtig kommt.</p>
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		<title>Lokale Strukturen stärken</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 10:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malariabesieger-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit Gelder des Globalen Fonds dahin kommen, wo sie am nötigsten gebraucht werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Globale Fonds zur Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria ist ein wichtiger Akteur auf der internationalen Bühne der Entwicklungszusammenarbeit. Der Fonds &#8220;sammelt&#8221; Geld bei Regierungen, privaten Stiftungen und Firmen und verwendet dieses dann zur Bekämpfung der drei Krankheiten. So werden 60% aller international verfügbaren Gelder zur Bekämpfung von Malaria durch den Fonds bereitgestellt.</p>
<p>Nationale Koordinierungsmechanismen stellen in Zusammenarbeit mit allen wichtigen Akteuren im jeweiligen Land, auch mit Beteiligung der Zivilgesellschaft, Anträge an den Globalen Fonds. So soll sichergestellt werden, dass die Finanzierung von Projekten an den Bedürfnissen vor Ort ausgerichtet ist. Die Koordinierungsmechanismen bestimmen außerdem welche Organisation Geld vom Globalen Fonds erhalten soll und durch Unterverträge an weitere Organisationen verteilen kann. Die Zentrale des Fonds entscheidet dann nach Prüfung der Anträge über die Bewilligung.</p>
<p>Hört sich soweit super an, oder?</p>
<p>Das Problem ist aber, dass trotz dieser gewünschten Beteiligung möglichst vieler Akteure, häufig vor allem zivilgesellschaftliche Organisationen nicht an Entscheidungen und an den bereitgestellten Geldern beteiligt werden.</p>
<p>Kleine Organisationen, die in meist ländlichen Gebieten arbeiten, trifft das besonders hart.<br />
Denn gerade abseits der Städte sind Gesundheitsversorgung und -aufklärung Mangelware. Die oft extreme Armut der dort lebenden Bevölkerung tut ihr Übriges. Und Malaria ist ein großes Problem. Viele Menschen, vor allem Kinder unter fünf Jahren, sterben dort, weil sie keinen Zugang zu wirksamen Medikamenten und kein schützendes Moskitonetz haben.</p>
<p>Geld wird dort also dringend benötigt.</p>
<p>Gerade Organisationen, die in ihren Gemeinden arbeiten, sogenannte Community Based Organisations (CBOs), leisten einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung von Malaria und anderen Armutskrankheiten, indem sie Gemeindemitglieder in ihre Arbeit einbeziehen und ihre Gemeinden über Malaria und entsprechende Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen informieren. Man kann sogar sagen, dass Malaria ohne die Arbeit auf Gemeindeebene gar nicht wirksam bekämpft werden kann.</p>
<p>Umso wichtiger ist es, dass die Arbeit dieser Organisationen finanziert wird und international bereitgestellte Mittel genau dahin kommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.</p>
<p>Genau hier haben wir angesetzt: In einem Assessment hat STOP MALARIA NOW! in Zusammenarbeit mit einer kenianischen Partnerorganisation Probleme der lokalen Organisationen Gelder vom Globalen Fonds zu bekommen festgestellt (oftmals sind bürokratische Hürden im Weg, die korrekte Stellung der Anträge stellt für viele ein Problem dar). Problem erkannt, Problem gebannt?</p>
<p>Naja, noch nicht ganz, aber das soll mit einem Training in Kenia erfolgen! Auf Grundlage der Ergebnisse der Problemanalyse wurde ein Training entwickelt, das Wissen und Fähigkeiten der CBOs in Bezug auf Beantragung von Geldern beim Globalen Fonds stärken soll. Nächste Woche geht es los: in Malindi, in der Nähe von Mombasa, werden 25 Vertreter lokaler CBOs geschult werden.</p>
<p>Und wir werden live vor Ort sein und hier demnächst darüber berichten!</p>
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