Freitag, 11.12.2009 Malindi
Fünf Tage Training liegen hinter uns. Zeit sich zu fragen was die Teilnehmer vom Training mitnehmen und ob es ein Erfolg war.
„Wir sind mit Wissen getauft worden. Jetzt haben wir all die Informationen, die uns vorher fehlten und kennen Wege an Mittel des Globalen Fonds zu kommen“ sagt Katungo, Mitarbeiter einer CBO aus Kilifi.
Die Resonanz der Teilnehmer war überwältigend. Alle haben viel dazu gelernt, nicht nur was die Beantragung von Geldern beim Globalen Fonds angeht, sondern auch wie man sich am besten vernetzt, welche Methoden am besten geeignet sind, um Malaria zurückzudrängen. Auch von den Erfahrungen ihrer Mitstreiter haben alle profitiert.
Jetzt gilt es natürlich das gewonnene Wissen in die Tat umzusetzen.
Dafür wurden Austauschforen in jedem Ort geschaffen, wo mehrere CBOs tätig sind, um eine regelmäßige Kommunikation zu ermöglichen und das Wissen auch an andere Organisationen im Ort weiterzugeben, um letztlich gemeinsam Projekte und Anträge zu entwickeln. „Wir können uns nicht länger erlauben in Isolation zu arbeiten. Wir können den Ball nur als Team spielen“, erklärt Lydia Kibe, Mitarbeiterin von KEMRI stellvertretend für alle Teilnehmer und ermutigt diese am Ball zu bleiben und das Wissen aus dem Training anzuwenden: „Let’s keep the fire burning“.
In der Hoffnung das dieses Feuer weiter brennt und STOP MALARIA NOW! einen Beitrag dazu leisten konnte, dass CBOs in der Lage sind Global Fund Gelder zu beantragen und so anerkannter Teil des weltweiten Kampfes gegen Malaria werden, fahren wir zufrieden zurück nach Köln.