“We are winning the war against malaria”

Heute stand der Besuch des Distriktkrankenhauses in Malindi auf dem Programm.

Malindi District Hospital, 8.12.09

Heute stand der Besuch des Distriktkrankenhauses in Malindi auf dem Programm.

Unser Ziel: Zu sehen, wie Menschen mit Malaria behandelt werden.
Doch hier erfuhren wir eine Enttäuschung, die schöner nicht hätte sein können!
Im ganzen Krankenhaus gibt es nicht einen einzigen Patienten der an schwerwiegender Malaria erkrankt ist, und das schon seit drei Monaten! Zudem ist dort seit über einem Jahr kein Patient an Malaria gestorben.
Vor sieben Jahren sah das ganz anders aus: Malaria war die Todesursache Nummer 1 in Malindi.

Was ist passiert?

Dr. Buni, Leiter des Distriktkrankenhauses, erklärt uns, dass durch die Zusammenarbeit von Krankenhaus, Gesundheitsminsiterium, NGOs und vor allem Community Based Organizations die Malariafälle drastisch zurückgegangen sind. Der Schlüssel zum Erfolg liegt also zum einen in der Zusammenarbeit vieler Organisationen, aber vor allem in der Beteiligung der lokalen Gemeinden.

„Malindi ist auf einem guten Weg. Um Malaria ganz aus der Region zu verdrängen, ist es wichtig, dass alle Gemeinden erreicht werden, d.h. Zugang zu Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen haben. Kontinuierliche Aufklärungsarbeit in den Gemeinden, zum Beispiel über die Verwendung von Moskitonetzen, ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem malariafreien Malindi.“, sagt Dr. Buni.

Aber, wer macht diese Arbeit, wer geht raus zu den Menschen und informiert sie?

Hier ist die Gemeinschaft gefragt, das Engagement von kleinen Organisationen auf Gemeindebene (Community-Based Organizations). Sie leisten vor Ort fantastische Arbeit, erreichen auch Menschen in entlegenen Gebieten und spielen somit eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Malaria. Die Stärkung dieser Organisationen ist also enorm wichtig.

Schön zu sehen und zu wissen, dass unser Training da genau richtig kommt.

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